
Ausschnitt der seismographische Aufzeichnung des Erdbeben Tsunami-Erdbebens im indischen Ozean vom 26. Dezember 2004
Copyright: Peter H. Rassmann / GNU FDL
Jakarta/ Indonesien – Für den 23. Dezember 2007 hat der nach eigenen Angaben hellsichtige brasilianische Lehrer Jucelino Nobrega da Luz ein Erdbeben der Stärke 8,5 in der Provinz Bengkulu auf Sumatra vorhergesagt. Wie die Regierungsbehörden jetzt bestätigten, nehme man die Information ernst und treffe erste Vorsichtsmaßnahmen.
Gegenüber dem Radiosender „ElShinta“ hat ein Sprecher der Provinzregierung bestätigt, dass man über die Botschaft in Brasilia ein entsprechendes Schreiben des Hellsehers erhalten habe und auf einem Treffen entschieden habe, eine bestimmte Anzahl von Vorsichtmaßnahmen besonders für die direkt betroffenen Gebiete zu treffen. Bis zum 23. Dezember sollen zudem vor Ort mehrere Katastrophenübungen stattfinden. „Obwohl wir das ganze zur Zeit noch als Gerücht einstufen, nehmen wir die Informationen ernst. Sollte sich die Vorhersage bestätigen, wollen wir besser darauf vorbereitet sein.“
Schon 1998 soll da Luz den Tsunami von 2004 sowie das beben von Bengkulu im September 2006 vorhergesagt haben. Seismologen von der "Indonesian Meteorology and Geophysics Agency“ erklärten gegenüber „ElShinta“, dass es bislang keine Technologie gäbe, die Erdbeben derart ganau vorhersagen könne. „Wir sagen es immer wieder: Wenn jemand derart genaue Vorhersagen macht, dass ist das ganz bestimmt nicht wahr.“
Zuletzt hatte da Luz für Aussehen gesorgt, als er vor einem brasilianischen Bundesgericht die Belohnung für Hinweise die zur Festnahme von Saddam Hussein geführt haben sollen, in Höhe von fast 21 Millionen US-Dollar einzufordern versuchte. Bereits am 13. September 2001 hatte er, nach eigenen Angaben, in einem Brief an die US-Botschaft in Brasilia nicht nur den Krieg gegen Afghanistan und den Irak vorhergesagt, sondern auch jenen Ort angegeben, an dem sich Hussein später verstecken werde. IN weiteren Schreiben vom 1. und 29. Oktober 2001 will er sich auch direkt an George W. Bush, den damaligen FBI-Direktor und den Präsidenten des US-Senats gewandt und diese Briefe notariell beglaubigt haben. In diesen Briefen habe er Hinweise auf den genauen Ort und ein 1,8 Meter x 65 Zentimeter großes Loch beschrieben auf einem Landstück am Tigris beschrieben, dessen Gummideckel mit Schutt, Ziegelsteinen und Abfällen getarnt sei. Die Schreiben habe er zudem auch unmittelbar nach dem Untertauchen Saddam Husseins, am 5. Juni, 17. Juli und dem 25 August 2003 an die obigen Adressaten geschickt – am 13. Dezember 2003 wurde der Ex-Diktator des Irak von US-Truppen in einem Erdloch bei El Daur bei Tikrit festgenommen.
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